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Körpersprache.....
ein sehr oft verwendetes Wort in der Pferdeausbildung. Was bedeutet
Körpersprache wirklich? Gibt es da nur einzelne Worte, oder
ganze Sätze die man “sprechen” kann? Wo lernt man die Vokabeln?
Funktioniert die Körpersprache nur vom Boden aus, oder auch
auf dem Pferderücken?
Takt, Losgelassenheit und Anlehnung (=an den Hilfen stehen),
lassen sich diese drei Komponenten vom Boden aus, durch “freies”
Arbeiten mit dem Pferd, erreichen? Und das Ganze noch beim Biegen,
Gangartenwechsel, durch den Zirkel wechseln, Volten, beim Zulegen
und Herausnehmen- in jeder Gangart?
Ganz eindeutig JA!
Und zwar über eine klar definierte Körpersprache= nonverbale
Kommunikation.
Wer lernt, sich nonverbal zu artikulieren, unter Einhaltung
der “Herdengesetze”, kann sein Pferd vom Boden aus gleichzeitig
z.B. in der Volte die Geschwindigkeit vorgeben (zulegen und
zurücknehmen), den Durchmesser (verkleinern und vergrößern)
und die Gangart ändern und durch den Zirkel wechseln. Den Takt
gibt der “Pferdemensch” durch seine gleichmäßig treibenden Hilfen
vor, die Losgelassenheit wird erreicht durch die “freiwillige”
Mitarbeit des Pferdes- es führt alle Bewegungsvorschläge selbstständig
aus, da es “wirkliche” Körpersprache versteht und sofort umsetzen
kann.
1. Beispiel: Einleitung zum Stopp, aus dem Galopp heraus

Man kann auf diesem Foto sehr schön erkennen, wie sich der Hengst,
auf mein Kommando hin, versammelt und aus dem Galopp heraus
zum
Stopp ansetzt.
2. Beispiel. Führübungen über Hindernisse

Der Hengst kommt auf mein Kommando, in der geforderten Gangart,
über die Stangen zu mir.
3. Beispiel: Ein “freies” Pferd
auf dem Zirkel, korrekt gebogen
Die Stute biegt sich freiwillig “von der Nasenspitze bis zur
Schweifrübe”
4. Beispiel: Wechsel durch den Zirkel
Auf diesem Foto ist zu sehen, wie Casey im Galopp auf der rechten
Hand, zu mir gewendet, durch den Zirkel wechselt. Auf meiner
Höhe
angelangt, springt sie um und galoppiert auf der linken
Hand in
unvermindertem Tempo weiter. |